Fußball-WM 2026: Brauereien erwarten keinen Bier-Boom trotz guter Vorbereitung

Die deutschen Brauereien blicken vorsichtig optimistisch auf die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft, erwarten aber keinen Bier-Boom.

„Die Brauereien sind gut auf das Turnier vorbereitet“, sagte eine Sprecherin des Brauer-Bundes der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgaben). Zwar könne die WM die Nachfrage im Sommer ankurbeln. „Allerdings zeigen die Erfahrungen der vergangenen Jahre, dass sportliche Großereignisse längst kein automatischer Absatzgarant mehr sind“, ergänzte die Sprecherin.

Schon die Heim-EM 2024 habe nur begrenzte Effekte gebracht. „Entscheidend bleiben deshalb die allgemeine Konsumstimmung sowie Faktoren wie Wetter und der sportliche Erfolg der deutschen Nationalmannschaft“, so die Sprecherin.

Als Herausforderung nannte der Brauer-Bund die teils späten Anstoßzeiten. Zugleich begrüßte er die beschlossenen, pragmatischen Public-Viewing-Regeln während der WM. „Das schafft Planungssicherheit für Gastronomie, Veranstalter und Brauereien und ermöglicht Fans trotz Zeitverschiebung das gemeinsame Fußballerlebnis.“

Das Bundeskabinett hatte kürzlich die nötigen Ausnahmen von den normalerweise geltenden Lärmschutzregeln beschlossen. Damit können Städte und Gemeinden öffentliche Übertragungen von Spielen auch nach 22 Uhr ermöglichen. Von den drei Vorrundenspielen der deutschen Nationalmannschaft beginnt eins um 19 Uhr und die beiden weiteren Begegnungen starten um 22 Uhr.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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