Die Arbeitslosigkeit in Sachsen ist im Mai erneut zurückgegangen. Wie die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit mitteilte, waren rund 151.000 Menschen im Freistaat ohne Arbeit.
Das sind etwa 3.000 weniger als im April, jedoch über 4.000 mehr als im Mai des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote sank auf sieben Prozent.
Im langjährigen Vergleich erreicht die Quote damit den höchsten Stand in einem Mai seit 2016. Damals lag sie bei 7,4 Prozent.
Von den Arbeitslosen suchten rund 67.500 eine Beschäftigung als Fachkraft und etwa 79.200 als Helfer. Die Zahl der gemeldeten freien Stellen stieg leicht auf knapp 32.000. Die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt blieb hoch: Im Mai meldeten sich rund 26.350 Menschen arbeitslos, während etwa 29.740 ihre Arbeitslosigkeit beendeten.
Die Entwicklung in den Regionen fiel unterschiedlich aus.
Die niedrigste Arbeitslosenquote verzeichnete der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 5,4 Prozent, die höchste die Stadt Chemnitz mit 9,8 Prozent. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im März bei rund 1,61 Millionen und damit um 18.100 niedriger als ein Jahr zuvor.
Besonders starke Rückgänge gab es im Verarbeitenden Gewerbe.
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