BSW kritisiert Kürzungen bei Kinder- und Jugendhilfe zum Weltkindertag

Zum Weltkindertag am 1. Juni hat die BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag die geplanten Kürzungen des Bundes bei der Kinder- und Jugendhilfe scharf kritisiert. Das teilte die kinder- und jugendpolitische Sprecherin Janina Pfau am Freitag in Dresden mit.

Die Einschränkungen träfen die jungen Menschen im Freistaat mit voller Härte.

Pfau zufolge sollen unter anderem der Unterhaltsvorschuss eingeschränkt und die Einzelfallhilfen zurückgefahren werden. „Es wird wieder bei denen gespart, die sich nicht wehren können“, sagte sie. Neben einer guten Kita- und Schulbildung werde der weitere Lebensweg von Kindern maßgeblich durch die finanzielle Situation in den Familien geprägt.

Individuelle Unterstützungen seien daher sehr wichtig.

Die BSW-Fraktion forderte die Staatsregierung auf, sich auf Bundesebene gegen die Kürzungen auszusprechen. Auch die Lage im Land sei nicht rosig: Die offene Jugendarbeit vor Ort kämpfe mit steigenden Kosten und sinkenden Einnahmen. „Damit junge Menschen in Sachsen bleiben, müssen sie positive Erfahrungen sammeln können – die Schließung ihres Jugendclubs gehört aber nicht dazu“, so Pfau.

Die Fraktion werde sich in den kommenden Haushaltsverhandlungen für eine bessere Ausstattung der offenen Jugendarbeit einsetzen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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