US-Börsen schließen im Plus: Dow Jones steigt auf 51.078 Punkte trotz geopolitischer Spannungen

Die US-Börsen haben am Montag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 51.078 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.600 Punkten 0,3 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 30.515 Punkten 0,6 Prozent im Plus.

Besonders gefragt waren die Technologietitel von Salesforce, IBM und Nvidia. Insofern scheint die KI-Euphorie an den US-Börsen weiterzugehen.

Zu Handelsbeginn hatte sich an der Wall Street jedoch noch ein anderes Bild gezeigt. Die Indizes notierten in den ersten Stunden tendenziell im Minus. Hintergrund dürften unter anderem die Berichte aus dem Iran gewesen sein, dass Teheran die Gespräche mit den USA vorerst gestoppt habe.

Später widersprach US-Präsident Donald Trump aber dieser Darstellung und verkündete, er habe einen israelischen Angriff auf Beirut abgewendet. Die Anleger dürften sich davon erleichtert gezeigt haben.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1633 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8596 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 4.483 US-Dollar gezahlt (-1,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 123,91 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 95,27 US-Dollar, das waren 4,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Wirtschaftsweiser Werding: Beamtenpensionen senken und Verbeamtungen reduzieren

    In der Debatte um die Reform der gesetzlichen Rente fordert der Wirtschaftsweise Martin Werding, auch an die Beamtenversorgung heranzugehen. Die Maximalpension sollte sinken, sagte Werding der „Rheinischen Post“.Die Höchstgrenze für…

    Eingefrorene russische Guthaben: Ex-Politiker fordern Übertragung an die EU für Ukraine-Kredit

    Drei frühere Regierungspolitiker aus den USA, Deutschland und Frankreich fordern, die in Europa eingefrorenen Guthaben der russischen Zentralbank aus der Obhut privater Wertpapierverwahrer herauszulösen und der EU zu übertragen. Dann…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert