Pflegereform: Gesundheitsministerin Warken setzt auf Prävention statt nur Finanzstabilisierung

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Ausgaben der Pflegeversicherung stärker auf Prävention ausrichten.

„An der finanziellen Situation der Pflegeversicherung gibt es schon länger nichts mehr zu beschönigen: Seit einiger Zeit kann die Liquidität regelmäßig nur durch Darlehen des Bundes gesichert werden“, sagte Warken der „Rheinischen Post“. Das sei weder nachhaltig noch generationengerecht. Eine ehrliche Bestandsaufnahme sei die Grundlage für die anstehende Pflegereform. Diese werde aber nicht auf die Stabilisierung der Finanzsituation beschränkt sein, so die Ministerin.

Die begrenzten Mittel müssten zielgerichteter eingesetzt werden, um die Gesundheit so lange wie möglich zu erhalten, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden sowie Betroffene und ihre Angehörigen besser zu unterstützen, so Warken weiter.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Pflegereform: Städtetag und Gemeindebund fordern Pflegedeckel und dauerhaften Bundeszuschuss

    Vor dem für diesen Mittwoch geplanten Kabinettsbeschluss zur Pflegereform fordern auch Städte und Gemeinden grundlegende Korrekturen und stellen sich hinter den SPD-Vorschlag zu einer Deckelung der Heimkosten. Die Ausgaben der…

    Rentenreform: SPD-Politikerin Annika Klose fordert schnelle Einbeziehung von Abgeordneten, Selbstständigen und AG-Vorständen in die gesetzliche Rente

    Die SPD-Rentenpolitikerin Annika Klose fordert die kurzfristige Einbeziehung von Abgeordneten, neuen Selbstständigen und Vorstandsmitgliedern von Aktiengesellschaften in die gesetzliche Rentenversicherung.„Unser Ziel ist eine Rentenversicherung, in die langfristig alle Erwerbstätigen einbezogen…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert