Einbürgerungen in Sachsen-Anhalt steigen um 3,6 Prozent

Im vergangenen Jahr haben 2.915 ausländische Personen in Sachsen-Anhalt die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Das teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch mit.

Demnach stieg die Zahl der Einbürgerungen im Vergleich zum Vorjahr um 102 Personen oder 3,6 Prozent. Von den Eingebürgerten waren 1.564 männlich und 1.351 weiblich.

Die meisten neuen deutschen Staatsbürger kamen aus Syrien.

Mit 1.013 Personen standen sie zum sechsten Mal in Folge an der Spitze der häufigsten Staatsangehörigkeiten, auch wenn die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent zurückging. Das Landesamt führt den bis dahin stetigen Zuwachs darauf zurück, dass immer mehr der zwischen 2014 und 2016 eingereisten syrischen Schutzsuchenden die formellen Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen.

Weitere häufig eingebürgerte Nationalitäten waren die russische (233 Personen), die ukrainische (173 Personen) und die afghanische (117 Personen). Insgesamt wurden Personen aus 106 verschiedenen Staaten eingebürgert.

Mit Blick auf die Städte und Kreise zeigte sich, dass die meisten Einbürgerungen in Halle (Saale) mit 579 Personen vorgenommen wurden, gefolgt von Magdeburg mit 535 und Dessau-Roßlau mit 227 Personen.

Die höchsten Zuwächse verzeichneten der Landkreis Harz mit einem Plus von 78,8 Prozent sowie der Salzlandkreis mit einem Plus von 56,5 Prozent. Im vergangenen Jahr wurden zudem insgesamt 4.961 Anträge auf Einbürgerung gestellt, die meisten davon in Halle (Saale) mit 1.126 Anträgen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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