FDP-Chef Kubicki: Reise von AfD-Politikerin nach Sankt Petersburg ist innenpolitische Profilierung

Der neue FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki zeigt sich empört über die Teilnahme von AfD-Bundestagsabgeordneten am Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg.

Die AfD inszeniere Außenpolitik wie ein Laientheater, sagte Kubicki dem „Spiegel“. In Wahrheit gehe es jedoch vor allem um innenpolitische Profilierung.

Dieser Besuch solle als pragmatische Realpolitik erscheinen, bringe aber weder wirtschaftlich noch friedenspolitisch einen erkennbaren Nutzen, so Kubicki. „Wem er auch nützen mag – den deutschen Interessen jedenfalls nicht.“

Die AfD-Abgeordneten könnten ebenso gut eine Teestunde in der Tundra abhalten – auf den Weltfrieden hätte das vermutlich denselben Effekt, sagte der FDP-Chef.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Bundesschülerkonferenz unterstützt Proteste von „Gen Z regelt das“ für bessere Bildung

    Die Bundesschülerkonferenz begrüßt die Protestaufrufe der Initiative „Gen Z regelt das“ grundsätzlich, solange es nicht zu Gewalt kommt.Man bewerte die für den 31. Oktober angekündigten Proteste „grundsätzlich positiv, soweit sie…

    Schaustellerbund-Präsident Ritter: Tankrabatt reicht nicht – Forderung nach Schaustellerdiesel vor Weihnachtsgeschäft

    Vor dem Weihnachtsgeschäft fordert der Schaustellerbund Steuersenkungen für Diesel. Seine Branche brauche dringend zusätzliche Hilfe, „damit die Fahrt mit dem Kinderkarussell nicht zum Luxus wird“, sagte der Präsident des Schaustellerbundes,…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert