Strack-Zimmermann überrascht: Kubicki unter 60 Prozent bei FDP-Vorsitz-Wahl

Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich überrascht von ihrem Ergebnis bei der Abstimmung um den FDP-Parteivorsitz gezeigt. „Dass dadurch Wolfgang Kubicki unter 60 Prozent kam, das hätte ich nicht gedacht“, sagt sie dem Podcast „Machtmenschen“ des „Focus“.

Auf die Frage nach ihrem persönlichen Minimalziel erklärte die FDP-Politikerin, sie hätte bei einer so spontanen Abstimmung auch mit 20 Prozent leben können. Ihr Gegenkandidat Wolfgang Kubicki sei überrascht gewesen, dass er im Vorfeld nichts von ihren Plänen mitbekommen hatte, so Strack-Zimmermann. Es habe ihn gefordert, „dass einer rausgegangen ist, eine Frau rausgegangen ist, womit er nicht gerechnet hat.“

Mit Blick auf die künftige Zusammenarbeit mit Kubicki zeigte sich Strack-Zimmermann zuversichtlich. Beide verbinde das Ziel, die FDP wieder in den Bundestag zu führen. Ihr persönliches Verhältnis zu dem neuen Parteivorsitzenden sieht sie intakt, man könne schon miteinander. „Wenn ich jetzt Wolfgang Kubicki anrufe und sage, pass auf, wir trinken mal einen Grauburgunder, wird er mit Sicherheit ja sagen“, sagte Strack-Zimmermann dem „Focus“.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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