Bandenmäßiger Betrug in Görlitz: Durchsuchungen und Festnahmen

Die Staatsanwaltschaft Görlitz hat am Mittwoch, dem 17. Juni, Durchsuchungen und Festnahmen im Stadtgebiet von Görlitz durchgeführt. Das teilte die Behörde am Freitag mit.

Ermittelt wird gegen drei Männer wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs.

Den Beschuldigten, einem 47-jährigen libyschen sowie zwei ägyptischen Staatsangehörigen (30 und 65 Jahre alt), wird vorgeworfen, über eine Import- und Exportfirma in Görlitz wiederholt Waren zum Kauf angeboten zu haben, ohne diese liefern zu wollen. Die Geschädigten leisteten Anzahlungen, erhielten aber weder die Ware noch ihr Geld zurück.

Der 47-jährige Libyer steht zudem im Verdacht, mehrere Geschädigte bedroht zu haben, als diese auf die Lieferung bestanden.

Im Rahmen der Ermittlungen durchsuchte das Landeskriminalamt Sachsen vier Wohnungen und zwei Geschäftsräume. Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehle gegen den 47-jährigen Libyer und den 30-jährigen Ägypter, die vom zuständigen Amtsgericht erlassen wurden.

Beide befinden sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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