Das sächsische Sozialministerium hat die Frist für eine landesweite Umfrage zur Situation freilebender Katzen verlängert. Wie das Ministerium am Montag mitteilte, können Interessierte nun noch bis zum 14. Juli an der Befragung teilnehmen.
Ziel der Erhebung ist es, fundierte Daten zur Populationsdichte, geografischen Verteilung und zum Gesundheitszustand der Tiere zu sammeln.
Sozialministerin Petra Köpping erklärte, das Schicksal der freilaufenden Katzen bewege viele Menschen. Auf Basis objektiver Daten solle eingeschätzt werden, wo und in welchem Umfang Tierleid vorliege.
Mögliche Konsequenzen könne etwa die Einführung einer landesweiten Katzenschutzverordnung sein. Zugleich betonte Köpping, dass kein neuer Bürokratieaufwand und keine Mehrkosten durch neue gesetzliche Regelungen entstehen sollen.
Die sächsische Landestierschutzbeauftragte Carina Heinrich wies darauf hin, dass bereits viele Tierschutzvereine und private Tierschützer an der Umfrage teilgenommen hätten.
Die Verlängerung solle sicherstellen, dass allen Beteiligten ausreichend Zeit für eine sorgfältige Beantwortung zur Verfügung stehe. Private Tierschützer können die Umfragelinks bei den regionalen Tierschutzvereinen oder dem Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes erhalten.
Zusätzlich wurden Fragebögen an Veterinärämter, kommunale Ordnungsämter und praktische Tierärzte versandt.
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