Sachsen-Anhalt hat im vergangenen Jahr zum zwölften Mal in Folge einen Wanderungsgewinn verzeichnet. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, zogen 62.230 Menschen aus anderen Bundesländern und dem Ausland nach Sachsen-Anhalt, während 54.312 Personen das Bundesland verließen.
Der daraus resultierende Wanderungssaldo lag bei 7.918 Personen.
Der Wanderungsgewinn ist damit im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesunken. Im Rekordjahr 2022 hatte er noch bei 40.357 Personen gelegen, 2023 bei 16.096 und 2024 bei 12.882 Personen.
Die Zuzüge nach Sachsen-Anhalt sanken 2025 im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent, während die Fortzüge um rund zwei Prozent leicht anstiegen.
Die positive Wanderungsbilanz ist vor allem auf ausländische Staatsbürger zurückzuführen, die einen Überschuss von 7.247 Personen erzielten. Bei den Deutschen betrug der Wanderungsgewinn 672 Personen.
Unter den Landkreisen verzeichnete der Landkreis Harz mit 2.442 Personen den größten Wanderungsgewinn, gefolgt von Magdeburg (1.343) und dem Landkreis Börde (685). Der Burgenlandkreis war die einzige Region mit einem Wanderungsverlust von 194 Personen.
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