Die Landesstraße 104 zwischen Ausleben und Hornhausen im Landkreis Börde ist nach rund dreimonatiger Bauzeit wieder für den Verkehr freigegeben worden. Wie das Ministerium für Infrastruktur und Digitales mitteilte, wurde die Fahrbahn auf einer Länge von knapp fünf Kilometern umfassend ertüchtigt.
Die Bauarbeiten wurden eine Woche früher als geplant abgeschlossen.
Das Land Sachsen-Anhalt hat rund 1,9 Millionen Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur“ in die Sanierung investiert. „Damit ist bereits ein weiteres, mit Mitteln aus dem Sondervermögen finanziertes Vorhaben fertiggestellt“, sagte Verkehrsstaatssekretär Sven Haller bei der Freigabe. „Wir haben dafür gesorgt, dass das verfügbare Geld so schnell wie möglich buchstäblich auf die Straße kommt.“
Im Zuge der Arbeiten wurde auf der mehr als einen Kilometer langen Ortsdurchfahrt Hornhausen die Asphaltdeckschicht erneuert. Auf der freien Strecke bis Ausleben wurden die alten Asphaltschichten rund zehn Zentimeter tief abgefräst und neu aufgebaut.
Dabei kam das InLinePave-Verfahren zum Einsatz, bei dem alle Maschinen in einer Linie arbeiten, was die Bauzeit um etwa ein Drittel verkürzte. Insgesamt wurden 16 Sanierungsmaßnahmen mit einem Volumen von rund 30 Millionen Euro aus dem Sondervermögen angeschoben oder beginnen in den Sommerferien.
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