Hitzeperiode Ende Juni 2026: RKI schätzt 5.100 hitzebedingte Sterbefälle in Deutschland

Die Hitzeperiode Ende Juni 2026 hat in Deutschland nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu etwa 5.100 hitzebedingten Sterbefällen geführt. Wie das Institut am Donnerstag mitteilte, könnte die Zahl noch höher sein, da die Übersterblichkeit laut Statistischem Bundesamt bei geschätzt 6.800 Fällen in der Kalenderwoche vom 22. bis 28. Juni liegt.

Übersterblichkeit bedeutet: in einem bestimmten Zeitraum sterben mehr Menschen, als normalerweise zu erwarten wären. Die in Deutschland in der Woche vom 22. bis 28. Juni gemessenen Temperaturen gebe es zwar in Südeuropa im Sommer durchaus häufiger, in Deutschland kamen derart hohe Temperaturen dagegen in dieser Stärke bisher nicht vor, so das RKI.

In den vergangenen Jahren waren Hitzeperioden und Temperaturen sehr unterschiedlich ausgeprägt: 2018 und 2019 waren die Jahre mit den höchsten hitzebedingten Sterbefallzahlen (8.400 bzw. 6.900) der letzten Dekade, 2022 bis 2025 lagen die Schätzungen jeweils bei rund 2.600 bis 4.900 Todesfällen, so das Robert-Koch-Institut.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    VW-Finanzvorstand Antlitz: Stärkere Produktion in Amerika nötig – Audi-Chef Döllner bei Trump-Wahlkampf

    Der Volkswagen-Konzern bekräftigt in der Diskussion um den umstrittenen Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner an der Seite von US-Präsident Donald Trump eine Notwendigkeit, in den USA stärker zu wachsen. „Die…

    Hessens Innenminister Poseck: Linksextremisten bei Gen-Z-Protesten eine potenziell große Gefahr

    Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) warnt vor einer Unterwanderung der für das Wochenende angekündigten Proteste der Initiative „Gen Z regelt“ durch Linksextremisten. „Leider werden sich aller Voraussicht nach auch Linksextremisten…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert