Ceuta-Krise: GdP warnt vor Einreiseversuchen nach Deutschland

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt nach den Vorfällen von Ceuta vor einem möglichen Zuwachs illegaler Einreiseversuche nach Deutschland. „Die Situation zeigt auch, dass die unerlaubte Migration in keiner Weise erledigt ist“, sagte Andreas Roßkopf, Vorsitzender des Bereichs Bundespolizei der GdP, dem „Tagesspiegel“. „Wir erleben nun, dass es sofort wieder losgehen kann.“

Um den Schutz der deutschen Grenzen gewährleisten zu können, forderte Roßkopf deshalb, den weiteren Ausbau der Bundespolizei zu einer modernen, flexiblen Grenzpolizei, entschieden voranzutreiben. Konkret forderte der Gewerkschafter die „Einführung von Drohnentechnik, Kennzeichen-Erfassungstechnik, modernen Fahndungsfahrzeugen sowie flächendeckend mobilen und flexiblen Grenzkontrollen in Form von Modullösungen“. Diese Ausstattung sei für die Bundespolizei „unerlässlich“.

Zudem sei es wichtig, dass die EU-Mitgliedstaaten sich „sehr schnell“ auf ein gemeinsames Handeln verständigten und Spanien bei der Bewältigung der Krise mit „allem Notwendigen“ unterstützten. „Auf keinen Fall darf man nun Spanien mit der Situation alleine lassen“, so Roßkopf. „Die Fehler der vergangenen Jahre dürfen sich jetzt nicht wiederholen.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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