Dow steigt um 1,3 Prozent: US-Börsen profitieren von Iran-Gesprächen und KI-Hoffnung

Die US-Börsen haben am Montag kräftig zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 53.178 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.601 Punkten 1,5 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 28.777 Punkten 1,8 Prozent im Plus.

Anleger zeigten sich am Montag erleichtert über die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, dass es neue Gespräche mit dem Iran geben soll. Der Iran dementiert diese Verhandlungen. Die Marktteilnehmer schöpften zudem neues Vertrauen in die Versprechen von sogenannter „Künstlicher Intelligenz“. Denn Microsoft und Amazon hatten mit ihren in der vergangenen Woche veröffentlichten Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1508 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8690 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.053 US-Dollar gezahlt (+0,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 113,22 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 83,72 US-Dollar, das waren 421 Cent oder 4,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Werding: Abschaffung der Rente mit 63 ist für Rentenreform unverzichtbar

    Der Ökonom Martin Werding, Mitglied des Sachverständigenrats der Bundesregierung und der Rentenkommission, hat die Regierungskoalition davor gewarnt, das Paket an Reformvorschlägen für die Rente wieder zu öffnen und einzelne Maßnahmen…

    Unions-Fraktionschef Frei: Bei Bundespräsidenten-Nachfolge müssen Frauen und Männer möglich sein – Entscheidung erst im Herbst

    Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei (CDU), hat der Forderung, dass das Amt des Bundespräsidenten dieses Mal zwingend von einer Frau besetzt werden müsse, eine Absage erteilt. „Aus…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert