Nach CSD-Anschlag: FDP will radikale Moscheen schließen und elektronische Fußfesseln für Gefährder

Die FDP hat nach dem islamistischen und queerfeindlichen Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day ein härteres Vorgehen gegen Gefährder und extremistische Organisationen gefordert. Das geht aus einem Beschluss des FDP-Präsidiums hervor, über den der „Focus“ berichtet. Moscheen, in denen islamistische Ideologien verbreitet oder Menschen zur Radikalisierung aufgerufen werden, sollen demnach geschlossen werden.

„Die Betroffenheit über den Terror gegen den CSD in Berlin ist bei vielen groß. Politische Verantwortung bemisst sich jedoch nicht in Betroffenheit“, sagte FDP-Chef Wolfgang Kubicki dem Magazin. Seine Partei verweigere sich allerdings dem „reflexartigen Ruf nach Massenüberwachung aller Bürger“.

Stattdessen beschloss das Präsidium zehn Punkte. Darin fordert die Partei neben der Schließung von radikalen Moscheen unter anderem auch einen konsequenten Einsatz von elektronischen Fußfesseln bei Gefährdern sowie den islamischen Religionsunterricht künftig unter deutsche Verantwortung zu stellen. Ausländische Staaten oder staatsnahe Stellen sollten künftig keinen Einfluss auf die Inhalte erhalten.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Dax startet schwach: 26.000 Punkte im Fokus, KI-Sektor unter Verkaufsdruck

    Der Dax ist am Freitagmorgen schwach in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.925 Punkten berechnet, 1,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.„Der Dax muss…

    Gregor Gysi fordert rote Linien: Hoffnung auf Ausschluss von Vanessa Emde aus Berliner Linksfraktion

    Der Linken-Bundestagsabgeordnete und frühere Berliner Wirtschaftssenator Gregor Gysi hofft auf einen Ausschluss der Berliner Abgeordneten Vanessa Emde aus der Linksfraktion. Im Podcast von Paul Ronzheimer sagte Gysi über seine Parteikollegin,…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert