Grimm kritisiert Rente mit 63: Reform belastet junge Generation zu stark

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat mit Unverständnis auf die Debatte über eine Beibehaltung der Rente mit 63 reagiert.

„Die Rentenreform belastet die junge Generation in der aktuellen Ausgestaltung ohnehin schon zu stark und zusätzlich“, sagte sie dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Wenn nun auch die Abschaffung der Rente ab 63 entfalle, dann verliere die Reform weiter an Wirksamkeit.

„Eigentlich müsste man viel weiter gehen, anstatt nun schon wieder Elemente der Reform zurückzunehmen“, so Grimm. Die Koalitionspläne reichten bei weitem nicht aus, um die Tragfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung sicherzustellen. Mit den Entscheidungen zur Haltelinie habe man sich „sehr weit in die falsche Richtung bewegt“. Die Koalition hatte sich in einem ersten Rentenpaket 2025 auf eine gesetzliche Untergrenze von 48 Prozent für das Rentenniveau festgelegt – bis zum Jahr 2031.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Dax verliert bei Rekordjagd etwas an Schwung

    Der Dax hat am Mittwoch bei seiner Rekordjagd bis zum Mittag an Schwung eingebüßt und sich wieder auf das Vortagesniveau zurückbegeben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.200…

    Grünen-Fraktionschefin Dröge kritisiert Merz: „Seriöseres Management“ bei Kandidatensuche für Bundespräsidenten gefordert

    Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge fordert Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf, die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besser zu managen.„Friedrich Merz hat in Personalfragen bisher kein…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert