Plauen erhält rund 1,7 Millionen Euro Fördermittel, um die Syra in der Innenstadt wieder sichtbar zu machen. Das hat die Landesdirektion Sachsen am Donnerstag mitgeteilt.
Der Freistaat finanziert 90 Prozent der Gesamtkosten von rund 1,9 Millionen Euro über die Förderrichtlinie Gewässer/Hochwasserschutz, die Bauarbeiten sollen bis Ende 2027 abgeschlossen sein.
Den finalen Förderbescheid hat der Präsident der Landesdirektion Sachsen, Béla Bélafi, an Oberbürgermeister Steffen Zenner (CDU) überreicht. Ein erster Teil von rund 1,2 Millionen Euro war der Stadt bereits im Juni zugewiesen worden.
Zwischen Melanchthonstraße und Theaterstraße soll der bislang unter Asphalt und Beton verborgene Syrabach auf 125 Metern freigelegt und naturnah gestaltet werden. Geplant sind begrünte Ufer sowie Bäume und Sträucher in dem neuen Stadtquartier.
Bereits abgeschlossen ist die Beseitigung von Altlasten einer ehemaligen Tankstelle, die mit Fördermitteln der Europäischen Union und des Freistaates unterstützt wurde.
Durch die Freilegung entstehen neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen, der Bach erhält einen natürlich geschwungenen Verlauf mit unterschiedlich tiefen Bereichen. Die Syra fließt im bebauten Gebiet von Plauen bisher weitgehend unterirdisch und mündet am Neustadtplatz in die Weiße Elster.
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