Der Freistaat Sachsen hat den Um- und Ausbau der Notfallaufnahme und der Intensivstation am Standort Zittau des Klinikums Oberlausitzer Bergland mit 9,2 Millionen Euro gefördert. Das teilte das Sächsische Gesundheitsministerium am Freitag mit.
Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) überreichte den Förderbescheid an Geschäftsführer Steffen Thiele.
Die Förderung erfolgt als Einzelförderung nach § 14 des Sächsischen Krankenhausgesetzes. „Mit der Unterstützung des Freistaates können die Notfallaufnahme und die Intensivstation an die gestiegenen baulichen, strukturellen und logistischen Anforderungen der Notfallmedizin angepasst werden“, sagte Köpping.
Das Geld soll unter anderem für einen zweiten Rettungsweg mit Kopfbau, Bettenaufzug und Fluchttreppenhaus sowie für die Modernisierung der Lüftungs- und Klimatechnik verwendet werden.
Die Verlagerung des Linksherzkatheter-Messplatzes von Ebersbach nach Zittau und die Erweiterung der Notaufnahme sollen die regionale Gesundheitsversorgung stärken. Durch die Bündelung der medizinischen Kompetenzen könnten diagnostische und notfallmedizinische Leistungen effizienter erbracht werden, hieß es.
Patienten sollen von modernen Behandlungsmöglichkeiten und kürzeren Abläufen profitieren.
Das Klinikum Oberlausitzer Bergland ist ein Krankenhaus der Regelversorgung mit den Standorten Zittau und Ebersbach und verfügt über 385 Betten und 13 tagesklinische Plätze. Der Standort Zittau betreibt die Notfallaufnahme im Haus 2 sowie die Intensivstation.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

