Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt hat den „Spiegel“ scharf kritisiert und den Rückruf der aktuellen Ausgabe aus dem Verkauf gefordert. Das Magazin zeigt den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund auf der Titelseite als „gefährlichsten Mann Deutschlands“.
Linken-Fraktionschefin Eva von Angern nannte das Titelblatt einen Skandal.
„Wer einen Rechtsextremen auf das Titelblatt hebt, muss sich fragen lassen, ob hier die Inszenierung der journalistischen Sorgfaltspflicht vorgezogen wurde“, sagte sie. Es handele sich um blanke Inszenierung und keine inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD. Die beste Antwort auf die AfD sei keine Empörungsspirale, sondern vernünftige Politik.
Die AfD habe keine Kompetenzen, ihr Wahlprogramm strotze voller Lügen sowie rechts- und menschenrechtsverletzender Vorschläge und sei ein haushalts- und finanzpolitisches Desaster, so von Angern weiter.
Die Linke wolle unter anderem kostenfreie Kitas und Schulen, funktionierende Krankenhäuser und besseren Bus- und Bahnverkehr in Sachsen-Anhalt. Das Programm sei durch eine Vermögenssteuer gegenfinanziert.
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