Verdi-Warnstreik an sechs Seehäfen: Tarifkonflikt eskaliert

In der Nacht zu Dienstag sind die von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi angekündigten 24-stündigen Warnstreiks an sechs deutschen Seehäfen gestartet. Betroffen sind die Standorte Hamburg, Bremerhaven, Bremen, Wilhelmshaven, Emden und Brake.

Hintergrund ist die Tarifauseinandersetzung, in der Verdi eine Erhöhung der Stundenlöhne um 8,2 Prozent oder mindestens 2,50 Euro pro Stunde fordert. Zuvor hatten die Beschäftigten das Angebot des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) mit großer Mehrheit abgelehnt.

Verdi fordert eine Laufzeit von zwölf Monaten, während der ZDS zuletzt 5,1 Prozent mehr Lohn, 300 Euro mehr Urlaubsgeld und eine Erhöhung der A-Pauschale um 460 Euro bei einer Laufzeit von 19 Monaten angeboten hatte. Die lange Laufzeit und die geringe Erhöhung für untere Lohngruppen wurden von den Beschäftigten besonders kritisiert.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    US-Inflation August 2026 bleibt bei 3,4 Prozent – Kerninflation sinkt auf 2,4 Prozent

    In den USA ist die Inflationsrate im August 2026 bei 3,4 Prozent geblieben. Das teilte die US-Statistikbehörde am Freitag mit.Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise im achten Monat des Jahres…

    US-Inflationsrate im August weiter bei 3,4 Prozent

    In den USA hat die Inflationsrate im August 2026 bei 3,4 Prozent gelegen, wie schon im Vormonat. Das teilte die US-Statistikbehörde am Freitag mit. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert