Umfrage: Nur noch 49 Prozent der Jungen rechnen mit gesetzlicher Rente – Altersvorsorgedepot gefragt

Das Vertrauen junger Erwachsener in die gesetzliche Rente sinkt weiter. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag von ING Deutschland und Visa, über die das Nachrichtenportal T-Online berichtet. Nur noch 49 Prozent der 18- bis 30-Jährigen in Deutschland erwarten demnach, später überhaupt eine gesetzliche Rente zu erhalten. Im vergangenen Jahr waren es noch 56 Prozent.

Zugleich sorgen sich 79 Prozent der Befragten um ihre Altersvorsorge und fürchten, im Alter finanziell nicht ausreichend abgesichert zu sein. Viele junge Erwachsene sorgen jedoch bereits privat vor. Mehr als die Hälfte der Befragten spart laut Umfrage fürs Alter.

Anonymisierte Kundendaten der ING zeigen zudem: 47 Prozent der jungen ING-Depotkunden sparen regelmäßig per Wertpapiersparplan, im Durchschnitt 365 Euro pro Monat. Im Vorjahr waren es 351 Euro. Eine zentrale Rolle spielen dabei ETFs: 90 Prozent der Einzahlungen fließen nach Angaben der Bank in börsengehandelte Indexfonds. Die ING-Daten beruhen auf der Auswertung von rund 1,1 Millionen jungen Kunden im Zeitraum von Januar bis Juni 2026.

Auch das für Januar 2027 geplante Altersvorsorgedepot stößt bei vielen jungen Erwachsenen auf Interesse. 65 Prozent der 18- bis 30-Jährigen halten ein solches Depot laut Umfrage für attraktiv. Zugleich ist das Modell noch nicht allen bekannt. Besonders deutlich ist der Unterschied zwischen Frauen und Männern: Nur etwa jede zweite junge Frau kennt das Altersvorsorgedepot, bei jungen Männern sind es 66 Prozent.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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