Berliner Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf will Koalition mit SPD und Linken statt mit der CDU

Der Spitzenkandidat der Berliner Grünen, Werner Graf, bevorzugt nach der Abgeordnetenhauswahl eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei anstelle der CDU. „Aus meiner Präferenz für ein Bündnis mit SPD und Linken und auch aus unserem Wunsch, die CDU in die Opposition zu schicken, habe ich nie einen Hehl gemacht“, sagte Graf dem „Tagesspiegel“.

Als Begründung sagte der Grünen-Politiker, dass die CDU „an Recht und Gesetz vorbei Fördergelder vergeben“ habe. Sie mache eine Rückschrittspolitik, vernichte Radwege, statt neue zu errichten, und möchte die A100 verlängern. Das sei nicht seine Politik, so Graf. Zudem nannte er die Kürzungen der aktuellen CDU-geführten Regierung in der Kultur und Wissenschaft.

Graf tritt bei der Abgeordnetenhauswahl am 20. September als Spitzenkandidat der Berliner Grünen an.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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