Volkswagen will bis Jahresende erste Million Batteriezellen in Salzgitter produzieren

Volkswagen will ab Mitte September in seiner neuen Batteriezellenfabrik im niedersächsischen Salzgitter die Großserienproduktion starten. Dann will der Konzern dort sieben Tage die Woche rund um die Uhr produzieren, sagte Frank Blome, Chef der VW-Batteriesparte PowerCo, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Bis Jahresende wolle man mindestens eine Million Batteriezellen fertigen, ausreichend für 10.000 E-Autos, sagte Blome. Die Stromspeicher aus Salzgitter sollen zunächst in neue Elektrokleinwagen-Modelle eingebaut werden, die VW in Spanien produziert. „Wir müssen und werden liefern“, versicherte der oberste Batteriemanager im VW-Konzern.

Das rund 2 Milliarden Euro teure Batteriezellen-Werk in Salzgitter ist das erste eigene von Volkswagen. Europas größter Autohersteller will sich damit aus der Abhängigkeit von asiatischen Zulieferern befreien. Weitere Batteriewerke baut VW in Spanien und Kanada.

Blome sagte, VW dürfe sich nicht damit begnügen, den Rückstand gegenüber chinesischen Batterieherstellern wie CATL und BYD aufzuholen. Auf längere Sicht müsse VW Technologieführer werden. „Alles andere ist keine Option“, sagte er. Man müsse Produkte entwickeln, die besser seien als das, was es sonst am Markt gebe.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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