Rund 2.000 Menschen sind am Samstag in Halle (Saale) für ein Verbot der AfD, die Stärkung demokratischer Kräfte und die Verteidigung von Grundrechten auf die Straße gegangen. Das teilte die Initiative AfD-Verbot jetzt! Sachsen-Anhalt mit.
Die Initiative hatte zu dem Protest aufgerufen.
Nach ihren Angaben zog der Demonstrationszug fünf Stunden lang durch die Innenstadt. In Redebeiträgen sei die Breite des zivilgesellschaftlichen Engagements und der Wunsch nach einem vielfältigen, solidarischen und demokratischen Sachsen-Anhalt deutlich geworden.
Die Normalisierung der extremen Rechten in Form der AfD sei auf das Schärfste kritisiert worden.
Eine Partei, die die Menschenwürde, das Rechtsstaats- und das Demokratieprinzip abschaffen wolle, dürfe nicht als normal angesehen werden, hieß es. Ein AfD-Verbot sei deshalb der Minimalkonsens, auf den sich Demokraten einigen müssten.
Gleichzeitig sei Kritik an der aktuellen Politik geübt worden, die Ängste anheize statt soziale Sicherheit zu bieten. Die Initiative kündigte an, weiter für eine sozial gerechte und antifaschistische Gesellschaft einzutreten.
Die Wahl am 6. September müsse demokratisch ausgehen und ein AfD-Verbot umgehend geprüft werden.
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