Baerbock verteidigt New-York-Pläne: „Kombi prominent, meinungsstark und feminin triggert“

Die frühere Außenministerin Annalena Baerbock hat die Kritik nach dem Bekanntwerden ihrer Pläne, in New York zu bleiben und eine mehrjährige Professur an der Columbia University anzutreten, zurückgewiesen.

„In diesen durch Social Media getriebenen Zeiten hat nicht nur jeder sofort zu allem eine Meinung, Algorithmen sind auch so programmiert, dass Hass und Hetze deutlich besser klicken“, sagte Baerbock der Wochenzeitung „Die Zeit“. Das treffe Männer und Frauen. „Aber die Kombi prominent, meinungsstark und feminin triggert offensichtlich manche ganz besonders – egal in welchem Bereich.“

Genau diese Erfahrung wolle sie künftig als Co-Direktorin eines Master-Lehrgangs für „Global Leadership“ an jüngere Generationen weitergeben. Es gehe darum, bei heftigem Gegenwind standhaft zu bleiben und auch unter maximalem Druck Entscheidungen zu treffen. Denn das Ziel solcher Angriffe sei nie nur eine einzelne Person, sondern die gesellschaftliche Veränderung, die dahinterstehe.

Baerbocks einjährige Amtszeit als Präsidentin der UN-Generalversammlung endet offiziell am 8. September.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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