Die ostdeutschen Länder kommen am Freitag in Leipzig zusammen, um ihre Zusammenarbeit gegen den Fachkräftemangel zu stärken. Das teilte das Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit Sachsen (ZEFAS) mit, das das Treffen der ostdeutschen Fachkräfteinitiativen in diesem Jahr ausrichtet.
Hintergrund sind Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), wonach die Bevölkerung im Alter von 15 bis 66 Jahren bis 2045 um mehr als ein Fünftel gegenüber 2025 schrumpfen könnte.
An dem Austausch beteiligt sind die Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung (ThAFF), die Initiative Fachkräfte im Fokus (FiF) aus Sachsen-Anhalt, die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WfBB) sowie das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern.
„Fachkräftemangel ist eine gemeinsame Herausforderung, aber die Lösungen können unterschiedlich aussehen“, sagte Sebastian Vogel, Leiter des ZEFAS. „Wenn wir erfolgreiche Ansätze aus anderen Ländern kennen und auf unsere Situation übertragen, gewinnt am Ende die ganze Region.“ Auf der Tagesordnung stehen konkrete Projekte: Sachsen berichtet über Kooperationen mit Zielländern und das Informationsportal SAXONY WORKS, Sachsen-Anhalt stellt seine Weiterbildungsagentur vor, Thüringen berichtet über sein Projekt zur Zusammenarbeit mit Hochschulen.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

