Unfällen, Körperverletzung und Widerstand in Halle (Saale)

In Halle (Saale) ist es zu mehreren Einsätzen gekommen. Die Polizei teilt am Donnerstag mit, dass die Beamten am Mittwoch unter anderem wegen zweier Verkehrsunfälle und einer gefährlichen Körperverletzung im Einsatz gewesen sind.

Bei einem Unfall wurde ein Radfahrer schwer verletzt, bei einem anderen Vorfall leisteten mehrere Personen Widerstand gegen Polizeibeamte.

Gegen 10:50 Uhr ereignete sich in der Salzmünder Straße ein Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem Pkw. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen befuhr der Radfahrer den dortigen Radweg in entgegengesetzter Richtung und wurde von der abbiegenden Pkw-Fahrerin übersehen.

Der Radfahrer zog sich schwere Verletzungen zu und wurde zur Behandlung in ein städtisches Krankenhaus gebracht. Das Polizeirevier Halle (Saale) hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Gegen 22:45 Uhr kamen Polizeibeamte wegen eines Körperverletzungsdelikts in der Mansfelder Straße zum Einsatz.

Nach ersten Erkenntnissen war es zunächst zwischen dem Geschädigten und zwei Beschuldigten zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen. Im weiteren Verlauf wirkten die Beschuldigten mit körperlicher Gewalt auf den Geschädigten ein, wodurch dieser Verletzungen erlitt.

Eine der Beschuldigten flüchtete nach der Tat in Richtung Salzgrafenplatz und konnte dort durch hinzugezogene Polizeibeamte gestellt werden. Die strafrechtlichen Ermittlungen dauern an.

Gegen 17:50 Uhr wurde dem Polizeirevier ein gestürzter Radfahrer im Bereich An der Magistrale, Höhe Frauenbrunnen, gemeldet, der verletzungsbedingt am Boden lag.

Polizeibeamte und Rettungsdienst fanden den Radfahrer auf. Während der sofortigen medizinischen Erstversorgung wurden die Mitarbeiter des Rettungsdienstes und der Polizei von mehreren unbeteiligten Personen verbal attackiert.

Die Personen kamen einer Aufforderung, den Platz zu verlassen, nicht nach und leisteten aktiven Widerstand. Daraufhin wandten Polizeibeamte körperlichen Zwang gegen zwei männliche und eine weibliche Person an, um die Widerstandshandlung zu beenden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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