Auf dem Tangermünder Burgfest soll eine 61-jährige Deutsche den AfD-Politiker Ulrich Siegmund beleidigt haben. Das teilte das Polizeirevier Stendal mit.
Siegmund hielt sich nach Angaben der Polizei als Privatperson mit seiner Familie auf dem Fest auf.
Die Frau soll ihm im Vorbeigehen vor die Füße gespuckt und ihn mit den Worten „Verpiss dich“ beleidigt haben. Anschließend entfernte sie sich und zeigte ihm dabei den Mittelfinger.
Personenschutzkräfte des Landeskriminalamtes stellten die Frau im Nahbereich fest. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.
Am Abend kam es zudem während des Feuerwerks auf dem Burgfest zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen.
Im weiteren Verlauf zog ein 18-jähriger Deutscher eine Schreckschusswaffe und gab mehrere Schüsse in die Luft ab. Danach entfernte er sich fußläufig vom Ort des Geschehens.
Da die Polizei mit mehreren Einsatzkräften auf dem Burgfest präsent war, konnte sie unmittelbar reagieren. Der Beschuldigte wurde kurze Zeit später im Nahbereich festgestellt.
Auch die Schreckschusswaffe fand die Polizei in unmittelbarer Nähe und sicherte sie. Der 18-Jährige wurde für weitere polizeiliche Maßnahmen in das Polizeirevier Stendal gebracht.
Verletzt wurde niemand, eine Massenpanik unter den Besuchern blieb aus. Die Polizei leitete Ermittlungen gegen den 18-Jährigen ein.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

