Der Extremismus-Experte Ahmad Mansour kritisiert die Linke in Berlin scharf. Er sieht ein strukturelles Problem mit Antisemitismus und wirft der Partei vor, die Polizei zu verunglimpfen und Extremismus zu verharmlosen.
„Das ist einfach Wahnsinn“, sagt Mansour am Montag bei „Welt TV“. Die Berliner Polizei habe seit dem 7. Oktober unfassbar viel zu tun. Sie leide unter der wirtschaftlichen Lage in Berlin. Sie brauche viel mehr Ressourcen. Man habe ein Nachwuchsproblem. Und jetzt die Polizei als das Problem zu sehen, nicht die Clans, nicht die Kriminellen, nicht die Islamisten, nicht die Linksradikalen, sondern die Polizei, diejenigen, die jeden Tag unter unfassbaren Bedingungen in Berlin arbeiten und versuchen, Sicherheit herzustellen – das sei einfach Wahnsinn.
Weiter warnte Mansour, man spiele mit der Zukunft aller Liberalen in Berlin. Diese Warnung begründete Mansour anschließend mit seiner Kritik am Umgang der Linken mit Polizei, Clan-Kriminalität, Antisemitismus und Abschiebungen.
Die Vorwürfe gegen Institutionen und die Polizei seien nicht neu. Die kamen auch von der Spitze der Linken. Also strukturelles Problem: Jede Razzia, jede Beschäftigung mit Clan-Kriminalität werde als Polizeigewalt angetan. Das Thema Antisemitismus, die Ablehnung der IHRA-Definition, dass die Spitzenkandidaten sagen, jede Abschiebung sei zu viel. Was das bedeute, sollte man bis zum Ende denken. Das bedeute, dass Islamisten und Antisemiten in diesem Land nicht nur bleiben dürften, sondern nach fünf Jahren eingebürgert würden. In den nächsten fünf Jahren würden Realitäten, Fakten geschaffen, die Berlin irreversibel machen.
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