Im September wurden in Sachsen-Anhalt 160 Asylzugänge registriert. Dies entspricht einem Rückgang von rund 39 Prozent im Vergleich zum September des Vorjahres, als noch 261 Zugänge verzeichnet wurden.
Im Vergleich zum September vor zwei Jahren ist der Rückgang sogar noch deutlicher, da damals 497 Asylsuchende in Sachsen-Anhalt ankamen. So wenige Asylzugänge gab es zuletzt im Jahr 2011, als nur 124 Personen Asyl beantragten.
Die Asylzugänge im III. Quartal liegen normalerweise über denen des II. Quartals.
In diesem Jahr setzt sich dieser Trend jedoch nicht fort. Wie bereits im Vorjahr wurden auch in diesem Jahr im III. Quartal weniger Zugänge als im II. Quartal registriert.
Zum Vergleich: Im Jahr 2020 gab es im III. Quartal 597 mehr Zugänge als im II. Quartal, während es in den Jahren 2021 bis 2024 jeweils deutlich mehr Zugänge im III. Quartal gab.
Innenministerin Dr. Tamara Zieschang erklärte, dass die Wende in der Migrationspolitik Wirkung zeigt. Die Asylzugänge gehen weiterhin zurück, was auf eine gesteuerte und geordnete Migration hindeutet.
Bis zum 30. September sind in diesem Jahr insgesamt 1.475 Asylsuchende nach Sachsen-Anhalt gekommen, was einem Rückgang von rund 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Hochgerechnet wird ein Trend von etwa 1.950 Asylzugängen bis zum Jahresende erwartet.
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