Forsa: Union bleibt unter 20 Prozent – AfD weiter stärkste Kraft

CDU und CSU bleiben in der von Forsa gemessenen Wählergunst auch in der dritten Woche in Folge unter der 20-Prozent-Marke. In der wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv kommt die Union unverändert auf 19 Prozent und liegt damit weiterhin sieben Prozentpunkte hinter der AfD, die mit 26 Prozent stärkste Kraft bleibt.

Die SPD kann ihre Gewinne nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern halten und bleibt bei 14 Prozent. Die Grünen liegen unverändert bei 17 Prozent. Die Linke gewinnt einen Prozentpunkt auf zwölf Prozent und macht damit ihren Verlust aus der Vorwoche wieder wett. Die FDP bleibt bei vier Prozent, die sonstigen Parteien einschließlich des BSW kommen zusammen auf acht Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen unter allen Befragten steigt gegenüber der Vorwoche um einen Prozentpunkt auf 25 Prozent. Damit liegt er weiterhin über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2025 von 17,9 Prozent.

Die Union verliert ihre früheren Wähler keineswegs überwiegend an die AfD. Von denjenigen, die bei der Bundestagswahl 2025 CDU oder CSU gewählt haben und inzwischen nicht mehr die Union wählen würden, wollen 37 Prozent derzeit gar nicht wählen. Jeweils 15 Prozent würden sich für SPD oder Grüne entscheiden. Zur AfD zieht es 18 Prozent, zur Linken zwei Prozent und zur FDP sechs Prozent. Sieben Prozent würden sonstige Parteien wählen.

Der AfD trauen aktuell 14 Prozent der Befragten am ehesten zu, mit den Problemen im Land fertig zu werden, ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Die Union kommt unverändert auf neun Prozent, SPD und Grüne auf jeweils sieben Prozent. Der Linkspartei sprechen sechs Prozent diese Kompetenz zu, ebenfalls ein Prozentpunkt mehr als zuvor. 55 Prozent trauen keiner Partei zu, die Probleme im Land zu lösen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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