In Sachsen-Anhalt haben nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 rund 115.000 Erwerbstätige zumindest teilweise in Nachtschichten gearbeitet. Das teilt das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt am 20. Oktober mit.
Damit könnten knapp 12 % der Erwerbstätigen des Landes von den Auswirkungen der anstehenden Zeitumstellung besonders betroffen sein. In Abendschicht arbeiteten 241.000 Erwerbstätige (25 %), in Wechselschichten 185.000 (19 %).
Auch sie sind damit potenziell von zusätzlichen Störungen des Schlafrhythmus beeinträchtigt.
Erwerbstätige Frauen waren seltener als Männer in Abend-, Nacht- oder Wechselschichten tätig. Von den insgesamt 509.000 erwerbstätigen Männern arbeiteten 28 % abends, 15 % nachts und 21 % in wechselnden Schichten.
Bei den insgesamt 459.000 erwerbstätigen Frauen arbeiteten 22 % abends, 8 % nachts und 18 % in wechselnden Schichten.
Die Angaben stammen aus dem Labour Force Survey, der in Deutschland als Unterstichprobe im Rahmen des Mikrozensus erhoben wird. Für diese Unterstichprobe werden höchstens 45 % der Haushalte der Gesamtstichprobe befragt und die Ergebnisse auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet.
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