Für die Ländliche Erwachsenenbildung im Freistaat Sachsen e.V. sind in diesem Jahr rund eine Million Euro Fördermittel bewilligt worden. Das teilte die Landesdirektion Sachsen mit.
Mit der Unterstützung des Freistaates soll die Bildungsarbeit vor Ort weiter gestärkt werden. Der Präsident der Landesdirektion Sachsen, Béla Bélafi, sagte: „Bildung darf keine Frage des Wohnortes sein. Lebenslanges Lernen muss genauso selbstverständlich im Dorf wie in der Stadt möglich sein.“
Die Förderung unterstützt insbesondere Projekte zur allgemeinen Weiterbildung, zur gesellschaftlichen Teilhabe sowie zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen und Fachkräften in ländlichen Gemeinden.
Auch neue Bildungsangebote in den Bereichen Digitalisierung, Demokratiebildung, Familienbildung und nachhaltige Regionalentwicklung sind damit möglich.
Jedes Jahr nutzen knapp 25.000 Teilnehmer die Angebote und absolvieren dabei rund 50.000 Bildungsstunden.
Die Ländliche Erwachsenenbildung im Freistaat Sachsen e.V. engagiert sich seit vielen Jahren für wohnortnahe Bildungsangebote und begleitet Bürger in vielfältigen Lebens- und Lernbereichen. Durch die bewilligte Förderung können bestehende Programme erweitert und neue Initiativen entwickelt werden.
Zu den Kursbeispielen gehören Sprachkurse, Medienbildung und digitale Kompetenz im „PC-Kurs“, Gesundheitsangebote wie „Gesunde Ernährung“ und „Nacken-Schulter-Rückengymnastik“, Angebote zu Arbeit und Bewerbung, Familien- und Generationenbildung sowie Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen wie „Rund um das Thema Solar“ und „Unsere Wälder“.

