In Sachsen-Anhalt sind 2025 insgesamt 1.538 Menschen an einem Schlaganfall oder seinen Folgen gestorben. Das teilt das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt anlässlich des Weltschlaganfalltags am 29. Oktober mit.
Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Rückgang um 3 Prozent. In den meisten Fällen handelte es sich um einen Hirninfarkt; 721 Todesfälle entfielen darauf.
342 Menschen erlagen den Folgen eines Schlaganfalls.
Bei weiteren Schlaganfalltoten war eine akute Hirnblutung die Todesursache; 57 Fälle entfielen auf eine Subarachnoidalblutung, 244 auf eine intrazerebrale Blutung und 32 auf sonstige nichttraumatische intrakranielle Blutungen. In 140 Fällen wurde ein Schlaganfall angegeben, der weder als Blutung noch als Infarkt bezeichnet wurde.
An einem Schlaganfall oder seinen Folgen starben 820 Frauen und 718 Männer.
Hirninfarkte waren bei 398 Frauen und 323 Männern Todesursache. Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Fallzahlen aus Gründen der statistischen Geheimhaltung mit der Cell-Key-Methode leicht verändert wurden.
Dadurch addieren sich Einzelwerte nicht zwangsläufig zur ausgewiesenen Gesamtsumme.

