Volkswagen hat im Werk Zwickau mit dem Aufbau einer Demontagelinie für Altfahrzeuge und Vorserienmodelle begonnen. Ab 2027 sollen dort jährlich 4.100 Fahrzeuge zerlegt und wiederverwertbare Bauteile für den Handel aufbereitet werden, wie das sächsische Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte.
Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) sagte Zwickau übernehme wichtige Vorreiterrolle innerhalb des Konzerns.
Der Standort habe bereits beim Umbau zur Elektromobilität eine besondere Rolle gespielt. Mit dem neuen Projekt soll die Kreislaufwirtschaft in der Fahrzeugproduktion gestärkt werden.
Die neue Anlage ist Teil eines sogenannten Circular-Economy-Hubs, mit dem Volkswagen die Wiederverwendung von Fahrzeugteilen und Rohstoffen ausbauen will.
Nach Unternehmensangaben sollen dafür rund 100 Mitarbeiter beschäftigt werden. Die ersten acht Takte der industriellen Demontagelinie sind bereits in Betrieb.
Volkswagen investierte nach Angaben des Ministeriums acht Millionen Euro in den Umbau, der innerhalb von neun Monaten abgeschlossen wurde.
Insgesamt plant der Konzern in den kommenden Jahren Investitionen von bis zu 90 Millionen Euro am Standort. Der Freistaat Sachsen fördert das Gesamtprojekt mit bis zu 10,7 Millionen Euro.
Foto: via dts Nachrichtenagentur

