Sächsische Wirtschaft investiert 4,7 Milliarden Euro in Innovationen

Sächsische Unternehmen haben im Jahr 2024 rund 1,9 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Einschließlich der Ausgaben für Vorbereitung, Produktion und Vertrieb von Innovationen belaufen sich die Innovationsausgaben auf 4,7 Milliarden Euro, wie das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz mitteilte.

Der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter sagte: „Das entspricht einer Steigerung von beachtlichen 87 Prozent gegenüber dem Jahr 2015. Dies unterstreicht die Kraft der sächsischen Wirtschaft.“

Die Zahlen stammen aus dem Bericht zum „Innovationsverhalten der sächsischen Wirtschaft“.

Er beruht auf einer Befragung aus dem Jahr 2025 zum Stand der Innovationsaktivität im Vorjahr 2024. Demnach zeichnen sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch eine hohe FuE-Intensität aus: Relativ zum Umsatz geben sie mehr als doppelt so viel für Forschung und Entwicklung aus wie KMU im Bundesdurchschnitt. Über 60 Prozent der gesamten FuE-Investitionen der sächsischen Wirtschaft entfallen auf KMU, wobei allein die mittleren Unternehmen fast 40 Prozent leisten. Zugleich geben KMU in Sachsen etwas weniger für Vorbereitung, Produktion und Vertrieb von Innovationen aus.

Panter sagte weiter: „Wir sehen in Sachsen eine beeindruckende Dynamik bei den Investitionen der Wirtschaft in Forschung und Entwicklung. Damit beweist Sachsen, dass Innovation tief in der Breite der Wirtschaft verwurzelt ist.“

Gleichzeitig zeige die Analyse, vor welchen Herausforderungen das Land noch stehe.

Es müsse sichergestellt werden, dass aus den hohen Investitionen eine noch höhere Zahl marktreifer Innovationen hervorgehe. Das Wirtschaftsministerium wolle die Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung weiter optimieren und die Unternehmen dabei unterstützen, ihre Innovationskraft in Markterfolge zu verwandeln.

Für den Bericht werden jährlich Unternehmen aus der Industrie und den unternehmensorientierten Dienstleistungen mit mindestens fünf Beschäftigten zu ihren Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten befragt.

Die Erhebung für Sachsen ist Teil der gesamtdeutschen Innovationserhebung, die im Auftrag des Bundesforschungsministeriums vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung durchgeführt wird.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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