Jüdische Studierendenunion Deutschland schlägt CDU-Politikerin Karin Prien als nächste Bundespräsidentin vor

Die Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD) schlägt die CDU-Politikerin Karin Prien als nächste Bundespräsidentin vor. „Karin Prien ist eine Politikerin der CDU und gehört damit einem konservativen politischen Lager an. Gleichzeitig vertritt sie eine klare Haltung, wenn es um die Abgrenzung gegenüber der rechtsextremen AfD geht“, sagte JSUD-Präsident Ron Dekel dem „Spiegel“.

Da es diesmal jemand aus dem CDU-Lager werden solle, sei es „durchaus relevant, dass auch Stimmen innerhalb dieses Lagers berücksichtigt werden, die sich klar gegen Rechtsextremismus positionieren“, so der JSUD-Präsident weiter. Deswegen halte er sie „für eine Person, die in diesen Zeiten für das Amt der Bundespräsidentin infrage kommt.“

Prien habe ein „biografisches Verständnis davon, was es bedeutet, wenn Rechtsextremisten an die Macht kommen“, sagte Dekel. Prien ist Jüdin, aber nicht religiös. Ihre Großeltern flohen vor den Nationalsozialisten.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Christian Lindner: „Die Wahrscheinlichkeit, noch einmal für ein öffentliches Amt zu kandidieren, geht gegen null“

    Der frühere Bundesfinanzminister und ehemalige FDP-Chef Christian Lindner schließt eine Rückkehr in die Politik aus. „Keinesfalls. Ich habe mit Leidenschaft für meine Überzeugungen gestritten. Aber alles hat seine Zeit“, sagte…

    ABB-Chef Morten Wierod warnt vor Jobverlusten in Europa und zweifelt an schneller Umsetzung der Reformen in Deutschland

    Der Chef des Schweizer Industriekonzerns ABB, Morten Wierod, zweifelt an der Reformfähigkeit Deutschlands und warnt vor einem Verlust von Arbeitsplätzen in Europa. Zwar erkenne die Politik inzwischen die wirtschaftlichen Probleme…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert