Halle forciert Glasfaserausbau mit fünf Telekommunikationsunternehmen

Die Stadt Halle hat mit fünf Telekommunikationsunternehmen eine Kooperationsvereinbarung zum eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau unterzeichnet. Oberbürgermeister Alexander Vogt teilte am Mittwoch mit, dass der Ausbau ab 2026 schrittweise beginnen soll und ohne Fördermittel erfolgen wird.

An der Unterzeichnung am Mittwoch nahm auch die Landesministerin für Infrastruktur und Digitalisierung, Lydia Hüskens, teil.

Vogt betonte, dass Halle mit bereits 82 Prozent der Privathaushalte mit Glasfaseranschluss heute schon Vorbild für viele deutsche Großstädte sei. Die Vereinbarung mit den Unternehmen solle den Infrastrukturausbau weiter beschleunigen.

Glasfaser sei keine Luxus, sondern Grundlage für mobiles Arbeiten, wirtschaftliches Wachstum und Lebensqualität in der Stadt.

Ministerin Hüskens kündigte zusätzliche finanzielle Unterstützung für digitale Projekte in Halle an, darunter die Glasfasererschließung der Ziegelwiese und den Ausbau in bisher unterversorgten Gebieten in Halle-Ost. Die Vertreter der Telekommunikationsunternehmen lobten die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und betonten die Bedeutung der zukunftssicheren Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort Halle.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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