Die sächsische Landesregierung hat den Grundsatzbeschluss für eine Klimaanpassungsstrategie gefasst, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte. Die Strategie soll bis Ende 2026 vorliegen und wird 16 Themenfelder umfassen, darunter biologische Vielfalt, Landwirtschaft, Gesundheit und Verkehrsinfrastruktur.
Ziel ist eine vorausschauende Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Sachsen.
Staatsminister Dirk Panter betonte, dass alle Ministerien zusammenarbeiten müssten, um Vorsorge statt späterer Schadensbeseitigung zu betreiben. „Klimaanpassung ist nicht nur ökologisch notwendig, sondern auch ökonomisch vernünftig“, so Panter.
Die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Bereichen sollen bei der weiteren Ausarbeitung berücksichtigt werden.
Ab Ende Oktober startet ein Beteiligungsprozess mit Fokus auf die kommunale Ebene. Den Auftakt bildet am 28. Oktober ein ‚Fachtag Klimaanpassung‘ in Dresden, gefolgt von Online-Beteiligungsveranstaltungen im November.
Vorschläge können auch über das Beteiligungsportal der Staatsregierung eingebracht werden. Grundlage ist das seit Juli 2024 geltende Bundesklimaanpassungsgesetz, das die Länder zur Vorlage einer Strategie verpflichtet.
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