Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt kritisiert das geplante EU-Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten als unzureichend für den Schutz regionaler Spezialitäten aus dem Land. Die agrarpolitische Sprecherin Kerstin Eisenreich teilte mit, dass Produkte wie Salzwedeler Baumkuchen, Halberstädter Würstchen oder Saale-Unstrut-Wein durch das Abkommen nicht geschützt würden.
Die Landesregierung sehe zwar keine großen Auswirkungen auf Sachsen-Anhalt, doch bleibe die Gerechtigkeitsfrage bestehen. „Wenn Fleisch, Zucker und Futtermittel aus Südamerika unter niedrigeren Umwelt- und Sozialstandards importiert werden, ist das ökologisch unsinnig und sozial ungerecht“, erklärte Eisenreich.
Die Linke lehne das Mercosur-Abkommen daher ab.
Stattdessen fordert die Partei eine Agrarpolitik, die europäische Standards schützt, regionale Wertschöpfung stärkt und die Selbstversorgung ausbaut. Freihandelsabkommen, die auf Kosten von Klima, Landwirtschaft und fairen Arbeitsbedingungen gingen, untergrüben notwendige Verbesserungen
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