Hessens Ministerpräsident Rhein kritisiert Ausgaben der Nehmerländer im Finanzausgleich

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) kritisiert die Ausgaben von Nehmerländern im Länderfinanzausgleich.

„Es kann nicht sein, dass wir uns verschulden, während andere Länder beitragsfreie Kitas, Baumpflanzaktionen oder immer neue Zusatzprogramme finanzieren“, sagte Rhein der FAZ. Rhein spielt damit unter anderem auf gebührenfreie Kitas in Rheinland-Pfalz und Berlin an.

„Solidarität“ dürfe die Geberländer nicht „überfordern“, sagte Rhein. „Wenn Hessen als starkes Land Schulden aufnehmen muss, um andere Länder mit fast vier Milliarden Euro pro Jahr im Länderfinanzausgleich zu unterstützen, stimmt etwas sehr grundlegend nicht mehr.“ Hessen nimmt dieses Jahr 1,7 Milliarden Euro Schulden auf und zahlt vier Milliarden in den Finanzausgleich.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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