Polizei durchsucht 20 Objekte wegen Kinderpornografie-Verdacht

Die Polizeidirektion Chemnitz hat in einer konzentrierten Aktion an zwei Tagen insgesamt 20 Durchsuchungen wegen des Verdachts auf Besitz, Verschaffung oder Verbreitung von Kinderpornografie durchgeführt. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, wurden die Einsätze am 19. und 24. Februar in Chemnitz sowie im Landkreis Mittelsachsen und im Erzgebirgskreis umgesetzt.

Unterstützt wurden die Kriminalbeamten dabei von der sächsischen Bereitschaftspolizei.

Bei den Durchsuchungen in Chemnitz, Freiberg, Penig, Leisnig, Großweitzschen, Hartha, Geringswalde, Roßwein, Hartmannsdorf, Oelsnitz/Erzgebirge sowie Aue-Bad Schlema waren 21 Personen im Alter zwischen elf und 71 Jahren betroffen. Die Polizisten stellten dabei gut 40 Handys, mehr als 40 Computer und über 100 weitere Speichermedien sicher.

Die Auswertung der Asservate werde erfahrungsgemäß einige Zeit in Anspruch nehmen.

Gegen zwei Beschuldigte, einen 47- und einen 54-Jährigen, wird zudem wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern ohne Körperkontakt ermittelt. Allein bei diesen beiden Männern wurden 23 Datenträger, darunter mehrere Computer, Festplatten und Handys, beschlagnahmt.

Im Zuge der Maßnahmen erfolgten keine Festnahmen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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