Israels Botschafter sieht keinen Plan für Iran nach Regime-Sturz

Israels Botschafter Ron Prosor sieht keinen fertigen Plan für die Zeit nach einem möglichen Sturz des iranischen Regimes.

Auf die Frage, wer ein neues Iran führen könne, sagte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO: „Wir müssen erst darüber nachdenken, dass wir keine richtige Antwort dafür haben.“ Entscheidend sei: „Das Wichtigste ist, dass dieses Regime nicht mehr existiert.“

Das Ziel Israels sei es, die Fähigkeiten des Regimes zurückzudrängen. „Der Versuch ist wirklich, die zu schwächen“, sagte Prosor mit Blick auf die Revolutionsgarden. Ein Wandel könne „nur von innen da sein“. Die Bevölkerung habe „wirklich genug und will Freiheit haben“.

Zu Deutschlands Rolle hob Prosor die Bedeutung der Einstufung der Revolutionsgarden hervor. Dass Deutschland „die Revolutionäre Garde als Terrorstaat“ eingestuft habe, sei „unheimlich wichtig“, sagte er.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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