650.000 Euro für grenzüberschreitendes Architekturprojekt in Sachsen und Polen

Ein neues Kulturprojekt zwischen Sachsen und Polen erhält eine Förderung in Höhe von 650.000 Euro. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung am Dienstag mit.

Der Begleitausschuss des Programms Interreg Polen-Sachsen hat die Mittel für das Vorhaben „TOPOMOMO – Geteiltes Erbe“ der Stiftung Haus Schminke in Löbau und des Architekturmuseums Breslau bewilligt.

Ziel des Projekts ist es, Bauwerke der Architekturmoderne im Dreiländerraum Deutschland, Polen und Tschechien zu dokumentieren und besser zugänglich zu machen.

Geplant sind unter anderem eine grenzüberschreitende Inventarisierung, ein zweisprachiges Taschenbuch, eine erweiterte Website mit Routenplaner und eine mobile Ausstellung. Insgesamt sollen 30 Gebäude – je 15 in Deutschland und Polen – präsentiert werden.

Sachsens Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Regina Kraushaar (CDU), betonte die Bedeutung des Vorhabens für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Das Projekt wurde als strategisches Vorhaben mit Signalwirkung eingestuft. In der laufenden Förderperiode sind damit 32 Projekte im Programmgebiet bewilligt worden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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