Die Betriebe des Ausbaugewerbes in Sachsen-Anhalt haben im vergangenen Jahr einen deutlichen Umsatzanstieg verzeichnet. Das Statistische Landesamt teilte am Donnerstag mit, dass die vierteljährlich auskunftspflichtigen Betriebe einen ausbaugewerblichen Umsatz von rund 1,9 Milliarden Euro erzielten.
Das entspricht einem Plus von 151,8 Millionen Euro oder 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Im Bereich der Bauinstallation erwirtschaftete die Elektroinstallation mit 93,3 Millionen Euro den größten Zuwachs von 13,8 Prozent. Die Klempnerei sowie Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungsinstallation steigerte ihren Umsatz um 17,6 Millionen Euro oder 3,1 Prozent.
Insgesamt wurden rund 71,2 Prozent aller ausbaugewerblichen Umsätze in diesen Bereichen erzielt. Das sonstige Ausbaugewerbe verzeichnete einen Umsatzanstieg von 15,3 Millionen Euro oder 5,1 Prozent.
Regional betrachtet erzielte die Landeshauptstadt Magdeburg mit 344,2 Millionen Euro den größten Umsatzanteil von 18,0 Prozent, gefolgt von Halle (Saale) mit 296,8 Millionen Euro oder 15,5 Prozent.
Der durchschnittliche Umsatz je Betrieb lag im Wirtschaftssektor insgesamt bei 6,5 Millionen Euro, was einem Wachstum von 3,1 Prozent entspricht. Im Burgenlandkreis und im Landkreis Stendal erreichte der durchschnittliche Umsatz je Betrieb mit 9,3 Millionen Euro die höchsten Werte.
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