Sachsen bewirbt Lausitz als Standort für Einstein-Teleskop

Sachsen bewirbt sich mit der Lausitz als Standort für das europäische Einstein-Teleskop (ET). Führende Wissenschaftler und Vertreter des Freistaates haben die Ambitionen am Donnerstagabend in der sächsischen Landesvertretung in Berlin vorgestellt, teilte das Wissenschaftsministerium am Freitag mit.

Bei der Veranstaltung waren unter anderem Italiens Botschafter und die Präsidentin der Autonomen Region Sardinien anwesend, mit der Sachsen kooperiert.

Der Freistaat unterstützt die Bewerbung, um die Region als internationalen Spitzenstandort zu positionieren. Wissenschaftler verwiesen auf die außergewöhnliche Stabilität und Homogenität des Lausitzer Granits als ideale Voraussetzung für ein unterirdisches Observatorium.

Zudem biete der Standort Designoffenheit, sodass verschiedene Teleskop-Strukturen realisierbar wären.

Das Einstein-Teleskop soll Gravitationswellen mit bisher unerreichter Präzision messen. Neben der Lausitz sind auch die Euregio Maas-Rhein und Sardinien Kandidaten für den Bau.

Die endgültige Standortentscheidung wird auf europäischer Ebene fallen. Die Machbarkeitsstudie für den Lausitzer Standort wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

  • Related Posts

    Polizeieinsatz in Zwickau-Oberplanitz nach leblosem Fund eines 54-Jährigen

    Am Donnerstag, 22. Oktober, ist die Polizei zu einem Einsatz an der Straße Am Kreuzberg in Zwickau-Oberplanitz ausgerückt. Das teilt die Polizeidirektion Zwickau mit. Zuvor ist die Polizei wegen einer…

    Wetterbericht für Sachsen (23.10.2026)

    Heute ist es in Sachsen zunächst heiter und trocken. Ab Mittag verdichtet sich von Westen her die Bewölkung, und der Regen breitet sich ostwärts aus. Die Höchstwerte liegen bei 12…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert