Anklage wegen Millionenbetrugs mit Photovoltaikanlagen in Dresden

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage gegen zwei Beschuldigte im Alter von 64 und 61 Jahren erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, in 41 Fällen Betrug im besonders schweren Fall begangen zu haben.

Das teilte die Behörde am Freitag mit.

Die 61-jährige Beschuldigte ist Geschäftsführerin eines Dresdner Unternehmens, das Photovoltaikanlagen vertreibt, der 64-Jährige ist Prokurist der Firma. Seit dem Jahr 2020 sollen sie schlüsselfertige Photovoltaikanlagen zu einem Festpreis angeboten haben, ohne die versprochenen Leistungen wie Dachsanierung, Bau der Anlage und Netzanschluss vollständig zu erbringen.

Den Geschädigten sei ein Schaden von über zwölf Millionen Euro entstanden.

Der 64-jährige Beschuldigte ist bereits einschlägig vorbestraft und befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Die 61-jährige Beschuldigte ist nicht vorbestraft und auf freiem Fuß.

Das Landgericht Dresden muss nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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