Infineon stoppt milliardenteure Chipfabrik-Neubauten: Fokus auf bestehende Standorte und Partner

Die Zeit der milliardenteuren Neubauten bei Infineon endet. Der Chipkonzern werde auf absehbare Zeit keine weiteren Fabriken errichten, sagte Produktionsvorstand Alexander Gorski dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe). „Wir sind für künftiges Wachstum mit unseren bestehenden drei großen Standorten sowie mit externen Partnern gut aufgestellt.“

Anfang Juli wird Infineon seine neueste, fünf Milliarden Euro teure Fertigungsstätte in Dresden eröffnen. Die Produktion starte ein Quartal eher als ursprünglich geplant. Gorski sagte, man fahre das neue Modul doppelt so schnell hoch wie in der Vergangenheit. Die Fabrik werde sich zügig füllen.

Dass das Werk bereits im Sommer fertig wird, ist nach Ansicht des Managers ein gutes Zeichen für den Standort. Das zeige, dass man in Deutschland wichtige Investitionen erfolgreich und schnell umsetzen könne. Die Belegschaft sei bereit, schon im Sommer loszulegen. Die 1.000 neuen Beschäftigten in Dresden seien größtenteils an Bord. Viele davon habe man selbst ausgebildet.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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