Bundesärztekammer verlangt umfassende Maßnahmen zum Schutz Jugendlicher vor Zigaretten und Vapes

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, fordert strengere Gesetze, um Kinder und Jugendliche vor Zigaretten und Vapes zu schützen.

Reinhardt sagte der „Rheinischen Post“, dass es „höchstbedenklich“ sei, die Zahl junger Raucher zuletzt wieder gestiegen ist. E-Zigaretten und Nikotinbeutel würden als harmlose Lifestyle-Produkte vermarktet, seien aber ein Einstieg in die Nikotinabhängigkeit. Er rief die Politik auf, dagegen vorzugehen. Konkret forderte er neutrale Verpackungen für Tabak- und Nikotinprodukte, ein vollständiges Aromaverbot in E-Zigaretten, ein Verbot des Verkaufs von E-Zigaretten über Automaten und online sowie ein umfassendes Werbeverbot auch in den sozialen Medien und am Verkaufsort.

Laut einer neuen Studie ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren, die rauchen, zuletzt wieder leicht gestiegen. Vor allem der Konsum von Einweg- und Mehrweg-E-Zigaretten habe sich demnach erhöht.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    DB-Infrago-Chef Nagl: Sonderkonditionen für Italo gefährden Rechtssicherheit im Bahnverkehr

    Der Chef der DB-Infrago, Philipp Nagl, warnt davor, dem italienischen Bahnbetreiber Italo ab 2028 Sonderkonditionen im deutschen Fernverkehrsmarkt einzuräumen.„Es besteht die Gefahr, dass wir uns in endlose Klageverfahren verstricken“, sagte…

    Brandmauer zur AfD: Unternehmer fordern Ende, Verbände halten dagegen

    In der deutschen Wirtschaft zeichnet sich ein Streit über den Umgang mit der AfD ab. Während einige Unternehmer ein Ende der sogenannten Brandmauer fordern, halten die großen Verbände an der…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert